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Neue Suche nach Air-France-Flugschreibern

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Neue Suche nach Air-France-Flugschreibern

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Zehn Monate nach dem Flugzeugabsturz vor Brasilien beginnt eine neue Suche nach Wrackteilen.
Der Airbus der Air France stürzte damals mit weit über zweihundert Menschen ins Meer; keiner von ihnen überlebte.

Die Ursache ist unbekannt: Die Flugschreiber wurden auf dem tiefgelegenen, zerklüfteten Meeresboden nie gefunden; die Hoffnungen richten sich nun auf die neue Suche.

Alain Bouillard, einer der französischen Ermittler, verweist darauf, dass solche Flugschreiber Tiefen bis zu sechstausend Meter überstehen könnten. Man habe auch schon Geräte ausgewertet, die wochenlang im Wasser gelegen hätten.

Zwei Spezialschiffe aus Norwegen und den USA sind schon in Brasilien und laufen am Sonntag zu der Suche aus. An Bord haben sie mehrere ferngesteuerte U-Boote für große Tiefen: Eins von ihnen kommt aus Kiel, vom Institut für Meereswissenschaften. Die neue Suche soll einen Monat dauern.