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Nahostkonflikt beherrscht arabisches Treffen

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Nahostkonflikt beherrscht arabisches Treffen

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Im Zeichen des Konflikts zwischen Israel und Palästinensern hat sich die Arabische Liga versammelt. 22 Mitglieder hat die Liga; in Libyen beraten sie das ganze Wochenende über.

Es geht wie seit Jahren darum, Geschlossenheit zu erreichen. Außerdem sollen Nachbarn wie Iran oder die Türkei stärker eingebunden werden, die keine arabischen Staaten sind.

Der türkische Regierungschef ist als Gast hier. Recep Tayyip Erdogan macht klar, dass er von Israels Politik ebenfalls nicht viel hält: Verrückt nennt er den Standpunkt, ganz Jerusalem sei Israels
Hauptstadt.

Die Palästinenser beharren hier darauf, dass es angesichts der israelischen Politik vorerst keine neuen Gespräche geben werde – nicht einmal indirekte, wie sie noch vor kurzem geplant waren.

Amre Mussa, der Generalsekretär der Arabischen Liga, sagt, man müsse auf alles gefasst sein – auch darauf, dass der Friedensprozess gänzlich scheitern könne.

In dem Konflikt geht es zur Zeit vor allem um Israels Plan, im arabischen Ostjerusalem weitere Wohnungen für jüdische Siedler zu bauen. Die Palästinenser sehen Ostjerusalem als künftige Hauptstadt ihres erhofften eigenen Staates.