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Untergang von südkoreanischem Kriegsschiff

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Untergang von südkoreanischem Kriegsschiff

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Nach dem Untergang eines südkoreanischen Kriegsschiffs warten verzweifelte Angehörige der Seeleute auf Nachricht über ihre Familienmitglieder.
Fast die Hälfte der mehr als einhundert Seeleute wurden noch vermisst. Angehörige versuchten, in die Marinebasis einzudringen.

Die Korvette war nach einer Explosion gekentert. Präsident Lee Myung-bak ordnete eine “schnelle und gründliche” Untersuchung der Ursache an. Das Schiff war auf Patrouillenfahrt in der Nähe der Seegrenze zu Nordkorea. Zunächst hieß es, das Schiff sei möglicherweise von einem nordkoreanischen Torpedo getroffen worden. Doch dann erklärten Ermittler dies für unwahrscheinlich; sie gingen zunehmend davon aus, dass die “Cheonan” entweder auf eine Seemine lief oder sich an Bord eine Explosion ereignete.

Taucher suchten am Samstag im Gelben Meer weiter nach Besatzungsmitgliedern. 58 Seeleute konnten gerettet werden. Die Suche nach weiteren Überlebenden wurde nach Marineangaben durch die niedrige Wassertemperatur behindert. Die Taucher könnten jeweils nur vierzig Minuten im Wasser bleiben, hieß es.