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Chilenen gedenken der Opfer des Erdbebens

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Chilenen gedenken der Opfer des Erdbebens

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Knapp vier Wochen nach dem Erdbeben in Chile der neue Präsident des Landes, Sebastian Pinera, die Stadt Concepcion besucht und dort mit den Einwohnern der Opfer gedacht. Bei dem Beben waren fast 350 Menschen ums Leben gekommen, an der Infrastruktur entstanden Milliardenschäden.

Pinera sagte, der Morgen des 27. Februar sei immer noch in Erinnerung. Das sei schwer für viele Menschen, vor allem für diejenigen, die ihre Nächsten verloren hätten. Er sei überzeugt, dass man sie am Besten ehre, indem man fest auf den Beinen stehe. Am Freitag erschütterte erneut ein Beben der Stärke 6,2 den Norden Chiles. An manchen Orten brach das Telefonnetz zusammen.

Berichte über Opfer oder größere Schäden gab es nicht. Nach Angaben der US-Geologiebehörde lag das Epizentrum 65 Kilometer nördlich der Stadt Vallenar in der Region Atacama, etwa 600 Kilometer von der Hauptstadt Santiago de Chile entfernt. Das Beben am 27. Februar war mit 8,8 eines der stärksten, die je registriert wurden. Zwei Millionen Wohnungen wurden beschädigt, 500.000 davon schwer. Besonders betroffen waren die Regionen Maule und Bío Bío etwa 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago.