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Israel riegelt Westjordanland ab

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Israel riegelt Westjordanland ab

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Vor Beginn des jüdischen Pessach-Festes riegelt Israel das Westjordanland für neun Tage ab. Damit können auch während des christlichen Osterfestes die zweieinhalb Millionen Palästinenser das Westjordanland nur in Notfällen verlassen. Ausnahmeregelungen gelten für Geistliche, Anwälte sowie mehrere hundert Schüler und Lehrer.

Ab Karfreitag werden wieder tausende Christen in Jerusalem erwartet. Das Osterfest entstand aus dem jüdischen Pessach, das an den Auszug der Israeliten aus Ägypten erinnert. Israel riegelt das Westjordanland an allen jüdischen Feiertagen ab – aus Furcht vor Anschlägen.
Nach dem Gefecht im Gazastreifen, bei dem am Samstag zwei israelische Militärangehörige getötet wurden, hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu der in dem Gebieten herrschenden Hamas-Organisation mit harter Vergeltung gedroht.

Zuvor hatte sein Finanzminister auch eine Wiederbesetzung des Gazastreifens für möglich erklärt.
Israel wirft der Hamas vor, Langstreckenraketen durch Tunnel von Ägypten in den Gazastreifen zu schmuggeln. Ziel der Hamas sei es, den kaum 100 Kilometer entfernten Großraum Tel Aviv treffen zu können.