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Thailand: ein Schritt Richtung Opposition

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Thailand: ein Schritt Richtung Opposition

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Nach neuen Massenprotesten in Bangkok hat Thailands Regierungschef Abhisit Vejjajiva nun Gesprächsbereitschaft signalisiert. Die sogennanten “Rothemden” – die Abhisits Vorgänger, den 2006 gestürzten Thaksin Shinawatra, unterstützen – fordern seit Wochen den Rücktritt des derzeitigen Ministerpräsidenten und Neuwahlen. Dem Druck der Straße aber werde es sich nicht beugen, stellte Abhisit in einer Fernsehansprache klar. Allenfalls sei er bereit, die Führer der Opposition zu treffen. Und das auch nur unter der Bedingung, dass die Demonstranten aufhören, die Kaserne, in der er sich zurückgezogen hat, zu belagern.

Zwei Fernsehstationen der thailändischen Hauptstadt wurden unterdessen von Explosionen erschüttert. Dabei wurden mehrere Menschen leicht verletzt. Unbekannte hatten wahrscheinlich Handgranaten auf die Gelände der beiden Sender geworfen. Ob die Taten im Zusammenhang mit den Protesten stehen ist nicht klar. Bekennererklärungen gab es keine und auch der Sachschaden war nur gering.