Eilmeldung

Eilmeldung

Vor hohen Religionsfesten - Spannungen in Nahost

Sie lesen gerade:

Vor hohen Religionsfesten - Spannungen in Nahost

Schriftgrösse Aa Aa

Am Grenzübergang Rachel zwischen Westjordanland und Israel haben sich Demonstranten eine Strassenschlacht mit der Polizei geliefert. Rund 150 christliche und muslimische Palästinenser, internationale Aktivisten und Israelis wollten zu Fuss von Bethlehem im Westjordanland nach Jerusalem – und damit für religiöse Bewegungsfreiheit demonstrieren. Zwölf Demonstranten wurden zur Vernehmung abgeführt.

Wie vor allen hohen Feiertagen riegelt Israel zum jüdischen Pessach-Fest am 30. März das Westjordanland für neun Tage ab. In diesem Jahr fallen die Osterfeiertage der christlichen Ost- und Westkirchen in den gleichen Zeitraum -zehntausende Pilger werden in Jerusalem erwartet.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem Tod von zwei israelischen Militärs bei Gefechten am Grenzzaun zum Gazastreifen mit harter Vergeltung gedroht. Ein Kabinettsmitglied erwog sogar eine Wiederbesetzung des Gazastreifens.

Israel wirft der im Gazastreifen herrschenden Hamas vor, Langstreckenraketen in den Gazastreifen zu schmuggeln. Ziel sei es, den knapp 100 Kilometer entfernten Großraum Tel Aviv treffen zu können.

Der Gazastreifen ist seit knapp drei Jahren abgeriegelt.

Die zwei israelische Soldaten und mindestens ein Palästinenser waren am Freitag am Grenzzaun zu Israel getötet worden. Israelische Panzer drangen kurzzeitig in den Gazastreifen ein.