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Hilfe für Haiti

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Zweieinhalb Monate nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti haben hunderte Voodoo-Anhänger in der Hauptstadt Port-au-Prince der Opfer gedacht. Es war die erste nationale Zeremonie der Voodoo-Religion. Sie wird schätzungsweise von gut der Hälfte der Haitianer praktiziert.

Über finanzielle Hilfe für den verwüsteten Inselstaat soll bei einer internationalen Geberkonferenz am Mittwoch bei den Vereinten Nationen in New York entschieden werden.

Die Schäden werden auf umgerechnet sechs bis zehn Milliarden Euro geschätzt. Experten hatten kürzlich einen Wiederaufbauplan vorgelegt und dafür neun Milliarden Euro veranschlagt.

Bei der Konferenz sollen Gelder für den langfristigen Wiederaufbau über 18 Monate und länger gesammelt werden. Dieser soll Haiti, das zu den ärmsten Staaten der Welt gehört, wirtschaftlich eigenständiger machen. Unter anderem ist eine Dezentralisierungsstrategie im Gespräch.

Denn dass das Erdbeben solche Schäden anrichten konnte, lag auch daran, dass sich die Bevölkerung und wirtschaftliche Aktivität Haitis in der Hauptstadt konzentrieren. Mehr als eine Million Menschen sind nach dem Erdbeben immer noch obdachlos.