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Italienische Regionalwahlen mit schwacher Beteiligung

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Italienische Regionalwahlen mit schwacher Beteiligung

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Mit einer sehr schwachen Wahlbeteiligung sind die italienischen Regionalwahlen an ihrem zweiten Tag zu Ende gegangen. Die Wahllokale wurden um 15 Uhr geschlossen.

Ministerpräsident Silvio Berlusconi gab schon am Sonntag seine Stimme ab. Wegen der niedrigen Wahlbeteiligung muss er mit Verlusten für seine Partei “Volk der Freiheit” rechnen. Gewählt wurde in dreizehn der zwanzig Regionen, in elf von ihnen regiert das Mitte-Links-Bündnis, das auf nationaler Ebene in Opposition steht.

Vier Regionen gelten als besonders umkämpft, hier könnte das Mitte-Links-Bündnis die Macht verlieren, aber im landesweiten Durchschnitt wird vor allem mit Verlusten von Berlusconis Partei gerechnet. Nutznießer dürfte vor allem Berlusconis schwieriger Koalitionspartner sein, die ausländerfeindliche Lega Nord.

Mit Ergebnissen ist erst ab dem späten Montagabend zu rechnen.