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Kommission geht gegen Kinderpornographie vor

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Kommission geht gegen Kinderpornographie vor

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Brüssel will Minderjährige stärker vor Kinderpornographie schützen. Dazu will sie den Zugang zu einschlägigen Seiten im Internet EU-weit sperren lassen. Die Begründung: Das Herunterladen von Kinderpornographie führe zur Vergewaltigung weiterer Kinder, um neue Bilder zu produzieren.

Den Entwurf für eine entsprechende Richtlinie präsentierte die Kommissarin für Innenpolitik in Brüssel. Cecilia Malmström wehrte sich gegen den Vorwurf der Zensur. Keine anderen Seiten sollten von der Sperrung betroffen werden.

Sie hob hervor, dass es sich bei Kinderpornographie um ein Verbrechen und nicht um eine Form der freien Meinungsäußerung handele.

Gleichzeitig stellte Malmström eine weitere Richtlinie in Aussicht, um Menschenhandel stärker zu bekämpfen. EU-weit solle die Fahndung nach den Verantwortlichen intensiviert werden, um Frauen und Kinder besser zu schützen.