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Berlusconi und Bossi durch Wahlen gestärkt

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Berlusconi und Bossi durch Wahlen gestärkt

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In Italien geht das konservative Regierungslager gestärkt aus den Regionalwahlen hervor. Die Zeitung CORRIERE DELLA SERA schreibt, die Zweimännerregierung von Silvio Berlusconi mit UmbertoLega-Nord-Chef-Bossi habe durch den Urnengang neue Weihen erhalten. IL MANIFESTO aber zeigt Berlusconi nun als geknebelte Geisel auf Bossis Streitwagen.

Der Chef der fremdenfeindlichen Lega-Nord, Umberto Bossi, sieht die Politik seiner Partei durch die Wähler bestätigt: Die Leute wollen Veränderung, sie wollen den Föderalismus, sie wollen Erneuerung. Und um den Föderalismus durchzusetzen, ist es wichtig, die Menschen auf unserer Seite zu haben.

Die Linke – die zuvor 13 Regionen regierte – hat bei den Regionalwahlen vier Regionen verloren: zwei an die Lega Nord and zwei an das Lager von Silvio Berlusconi. Darunter die Region von Rom, obwohl die Berlusconi-Partei Volk der Freiheit dort ihre Liste nicht rechtzeitig eingereicht hatte.

Der Regierungschef hatte den Wahlkampf wie ein Referendum über seine Person geführt – und entgegen vieler Erwartungen konnte Silvio Berlusconi damit erneut einen Erfolg verbuchen.