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Polizei: Kaukasus-Rebellen hinter Anschlägen

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Polizei: Kaukasus-Rebellen hinter Anschlägen

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Die russischen Behörden suchen jetzt nach den Verantwortlichen für das Blutbad. Polizei und Geheimdienst vermuten, dass Kaukasus-Rebellen hinter dem Anschlag stecken. Die Ermittler suchen zudem nach drei Personen, zwei Frauen und ein Mann, die den Attentäterinnen geholfen haben sollen. Von ihnen gibt es mittlerweile Phantombilder.

Am Rande eines G8- Treffens in Kanada forderte Russlands Außenminister Sergei Lavrov mehr internationale Zusammenarbeit: “Die Ereignisse zeigen: Wir müssen im Kampf gegen den Terrorismus besser zusammen arbeiten. Die, die solche Taten planen, organisieren und bezahlen sollen sich nirgendwo mehr sicher fühlen können.”

Zur Trauer um die Opfer der Anschläge kommt aber auch Kritik. Das Krisenmanagement der Stadt sei katastrophal gewesen, so Kommentatoren.

Und Boris Nemtsov, Führer der Oppositionspartei “Solidarität”, sagte, die Regierung habe mit ihrer Kaukasuspolitik versagt und habe keine Chance, den Kampf gegen den Terrorismus zu gewinnen, wenn sie nicht umdenke. Ohnehin würden die Sicherheitskräfte mehr die Opposition bekämpfen als Terroristen.

Die Möglichkeit eines tschetschenischen Attentat- Hintergrundes wurde ebenfalls diskutiert. Die Behörden aber schlossen inzwischen diese Möglichkeit aus.