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Toyota setzt auf Qualitätssicherung

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Toyota setzt auf Qualitätssicherung

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Mit einer Qualitätsoffensive reagiert der weltgrößte Autobauer Toyota auf die technischen Pannen der letzten Zeit. Dazu wurde ein Sondergremium zur globalen Qualitätssicherung unter Leitung von Konzernchef Akio Toyoda eingerichtet.

Außerdem erhalten Regionalmanager mehr Handlungsspielraum, um rascher auf Kundenbeschwerden reagieren zu können. “Ich habe erkannt, dass unsere Produkte unser Leben sind”, sagte Toyoda bei der Präsentation der Maßnahmen, “und die Qualität dieser Produkte, vor allem die Sicherheit betreffend, ist unsere Lebensader.”

Weltweit musste Toyota mehr als acht Millionen Fahrzeuge zurückrufen. Rund 50 Unfalltote werden mit den technischen Problemen in Zusammenhang gebracht. In den USA soll nun sogar die NASA die Fahrzeuge untersuchen.

Und die Konkurrenz schläft nicht: Nissan will im Dezember sein erstes Elektroauto, den Nissan Leaf, in Japan auf den Markt bringen. “Nissan ist entschlossen, bei Elektroautos Marktführer zu werden”, sagte Nissan-Chef Toshiyuki Shiga. “Gemeinsam mit unserem Partner Renault tun wir, was wir können, um dieses Ziel zu erreichen.” Der Nissan Leaf soll umgerechnet rund 30.000 Euro kosten. Unklar ist noch, wann der Wagen in Europa erhältlich sein wird. Nissan ist nach Mitsubishi und der Subaru-Marke Fuji Heavy der dritte Hersteller, der reine Elektroautos baut.