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Trauer in Russland

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Trauer in Russland

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Nach den Anschlägen in Moskau hat am Morgen die U-Bahn der russischen Hauptstadt wieder den Verkehr aufgenommen. Die Bürger der Stadt aber haben den Schock noch nicht überwunden. In den betroffenen U-Bahnstationen finden sich nach wie vor Trauernde ein. Ebenso sind an allen offiziellen Gebäuden die Fahnen auf Halbmast gesetzt. Fernsehen und Radio verzichten auf Unterhaltung, die russisch – orthodoxe Kirche organisiert Trauergottesdienste.

Bei dem Doppel-Anschlag auf zwei U-Bahnen starben bisher 39 Menschen, mehr als 70 wurden zum Teil schwer verletzt. Zwei Selbstmordattentäterinnen sprengten sich am Montagmorgen mitten im Berufsverkehr in die Luft. Die erste Explosion traf die Haltestelle Lubjanka, in der Nähe des Inlandsgeheimdienstes FSB, die zweite die Station Park Kultury.