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Obama trifft Sarkozy


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Obama trifft Sarkozy

Gemeinsam sei man stark! Das könnte als Motto über dem Treffen des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy bei Barack Obama stehen.

Bei der Pressekonferenz nach dem ersten langen Austausch machte der amerikanische Präsident damit deutlich, dass man sich auch in der Zukunft weiterhin abstimmen werde, um die Probleme der Welt leichter lösen zu können.

“Wir sind uns einig, dass wir gemeinsam dafür sorgen wollen, dass sich die Weltwirtschaft wieder erholt. Und das beinhaltet auch – wie wir das ja auch schon beim G20-Treffen in Pittsburgh festgelegt haben – dass wir einer erneuten Blase an den Märkten entgegenwirken wollen.
Und zwar in Koordination mit allen Staaten. Damit wollen wir auch die Situation an den Arbeitsmärkten verbessern.”

Ein weiteres Thema war der Iran. Hier erwartet Obama, dass es im Tauziehen um dessen Atomprogramm innerhalb “von Wochen” zu verschärften UN-Sanktionen gegen Teheran kommt.

Unterstützt auch von Sarkozy:

“Der Iran kann jetzt mit diesen Verrücktheiten nicht mehr weitermachen. Und ich habe es Obama bereits gesagt, dass wir mit Gordon Brown und Angela Merkel als gemeinsames Europa unsere Mühen für mögliche Sanktionen diesbezüglich forcieren müssen.”

Zu unterschiedlichen Auffassungen der beiden Präsidenten könnte aber in den nächsten Tagen noch der Tankerauftrag der US Airforce führen.

Nachdem EADS hierfür zunächst den Zuschlag erhielt, wurde das Projekt neu ausgeschrieben.

Im zweiten Anlauf kritisierte EADS, dass die neue Ausschreibung für den 28-Milliarden-Euro-Auftrag den US-Konkurrenten Boeing klar bevorzuge.

Sarkozys Besuch bei Obama dauert noch bis zum Donnerstag an.

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