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Hilfe nach Erdbeben

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Haiti wird milliardenschwere Hilfen aus dem Ausland erhalten, um nach dem zerstörerischen Erdbeben mit mehr als 200.000 Toten das Land wieder aufbauen zu können. So hat die interamerikanische Entwicklungsbank IDB alleine mehr als 2 Milliarden Dollar zugesagt, Venezuela ebensoviel und die USA wollen eineinhalb Milliarden Dollar spenden.

Die weltweit zugesagten Hilfsgelder addieren sich in den kommenden 2 Jahren auf mehr als 5 Milliarden Dollar, insgesamt sollen es auf lange Sicht rund 9 Milliarden werden.
Die Gastgeber der Konferenz in New York hatten den Bedarf für die kommenden 18 Monate mit 3 komma 9 Milliarden Dollar veranschlagt, auf 10 Jahre gerechnet seien 11,5 Milliarden nötig.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte, nun müsse man sicherstellen, dass Haiti das Geld dann bekomme, wenn es gebraucht würde, und dass es auch koordiniert ausgegeben würde.

Das Geld soll in den Wiederaufbau von Landwirtschaft, Gesundheitswesen, Energieversorgung und einer Verwaltung fließen. Haitis Präsident sagte auf der Konferenz im UN-Gebäude in New York, für einen nachhaltigen Fortschritt sei vor allem ein funktionierendes Bildungssystem nötig.