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Obama erlaubt Ölbohrungen

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Obama erlaubt Ölbohrungen

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US-Präsident Barack Obama hat erstmals Öl- und Gasbohrungen vor den Küsten des Landes genehmigt. Erschlossen werden sollen Küstengebiete im mittleren und südlichen Atlantik und im Golf von Mexiko. Ökologisch sensible Gebiete in Alaska sollen dagegen verschont bleiben.
Von den Bohrungen verspricht sich Obama neue Arbeitsplätze.

Auf der Andrews Air Force Base erklärte er: “Die Ankündigung ist Teil einer breiten Strategie, die zu einer Wirtschaft führt, die statt auf fossilen Brennstoffen und ausländischem Öl, auf einheimischen Brennstoffen und sauberer Energie basiert.”

Lizenzen sollen unter anderem in den Bundestaaten Delaware und Virginia vergeben werden. Umweltschützer kritisierten die Entscheidung. USA-Greenpeace Chef Phil Radford unterstrich, die Bohrungen würden rund 80 Kilometer vor den Stränden von Delaware und den Ufern von North Carolina durchgeführt werden. Dies könnte negativen Einfluss auf Wirtschaft und Umwelt haben.

Beobachter vermuten, dass Obama mit der Entscheidung auf Stimmenfang bei den Republikanern geht. Denn sein neues Klimagesetz soll noch vor den anstehenden Zwischenwahlen im November durchgebracht werden.