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Ostern unter Schatten der Missbrauchsskandale

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Ostern unter Schatten der Missbrauchsskandale

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Zu Beginn der Osterfeierlichkeiten, des höchsten katholischen Festes, wäscht der Papst an diesem Gründonnerstagabend traditionell zwölf Priestern die Füße. Mit dem Hände-Reinwaschen wird es für die katholische Kirche angesichts der Welle von Missbrauchsskandalen in Europa und den USA schwieriger. In seiner Messe im Petersdom ging Papst Benedikt der 16. nur indirekt darauf ein: Auch Jesus Christus habe, selbst mit Beleidigungen überhäuft, nicht andere beleidigt.

Benedikt der 16. muss sich derzeit persönlich mit Vorwürfen amerikanischer Anwälte auseinandersetzen. Sie halten ihm Verschweigetaktik vor und wollen ihn in einem Missbrauchsfall als Zeuge vor Gericht laden. Der Heilige Stuhl hält dem die Immunität des Papstes entgegen.