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Putin in Venezuela

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Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin ist in Venezuelas Hauptstadt Caracas eingetroffen. Am Flughafen wurde er von Präsident Hugo Chavez empfangen. Bei den Gesprächen geht es vor allem um ein Joint Venture zwischen Russland und Venezuela, um das Orinoco-Ölfeld zu erschließen, eines der größten der Erde. Ein russisches Firmenkonsortium will zusammen mit dem venezolanischen staalichen Ölkonzern PDVSA innerhalb von 40 Jahren insgesamt 20 Milliarden Dollar aufbringen, um täglich 450.000 Barrel Öl zu fördern. Außerdem wird Putin in Bolivien zu einem Treffen mit Präsident Evo Morales erwartet. Venezuela hat seit 2005 russische Kampfflugzeuge, Raktenabwehrsysteme und Kalaschnikows im Wert von rund 4 Milliarden Dollar gekauft. Chavez interessiert sich außerdem für russische Atomenergie-Technologie. US-Außenministerin Hillary Clinton äußerte sich besorgt darüber, die russischen Waffenlieferungen könnten ein Wettrüsten in der Region auslösen, sagte sie.