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Ostermärsche fortgesetzt

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Ostermärsche fortgesetzt

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In Deutschland hat die Friedensbewegung mit rund 30 Aktionen – unter anderem am Münchner Marienplatz – ihre Ostermärsche fortgesetzt. Die Organisatoren beklagten den Tod der Soldaten in Afghanistan. Die Verantwortung dafür trage die “zynische und uneinsichtige Politik” der Bundesregierung, hiess es seitens des Ostermarschbüros in Frankfurt am Main. Nur bei einem sofortigen Abzug der Truppen habe der friedliche Aufbau eine Chance. “Deutschland hat in Afghanistan nichts zu suchen”, so Walter Listl von der Aktion gegen Krieg und Rassismus, “das ist kein Krieg gegen den Terror sondern ein Krieg gegen die Zivilbevölkerung und der bringt diesen Terror hervor.” Ostermärsche gibt es in Westdeutschland seit 50 Jahren. Sie entstanden 1960 nach britischem Vorbild und etablierten sich als politische Protestaktion der Friedensbewegung gegen Atomwaffen.