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Streit in Italien um Abtreibungspille

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Streit in Italien um Abtreibungspille

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Die Abtreibungspille RU 486 sorgt in Italien für eine Kontroverse. Nachdem die Pille im vergangenen Jahr zugelassen wurde und seit Anfang April in Krankenhäusern erhältlich ist, sprechen sich nun zwei Politiker der Lega Nord gegen diese Form der Abtreibung aus. Die rechtsgerichtete Lega Nord hat gerade erst bei den Regionalwahlen Erfolge verbucht.

“Meine Einstellung dazu steht in keinerlei Widerspruch zum Gesetz”, so der neugewählte Präsident der Region Piemont, Roberto Cota.

Auch Luca Zaia, Präsident der Region Venetien, will Schritte gegen die Verteilung der Pille unternehmen.
So könnten zum Beispiel Verbände, die sich für den Schutz ungeborenen Lebens einsetzen, in den Spitälern vertreten sein.

Die Opposition kritisierte die beiden Vertreter der Lega Nord. Der Vatikan hingegen lobte sie.