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Nach dem schweren Unglück in einer Kohlegrube in Nordchina bemühen sich Rettungsmannschaften weiter, in die überflutete Mine vorzudringen. Sie versuchen, jene verschütteten Bergleute zu
erreichen, die sich am Freitag mit Klopfzeichen bemerkbar machten. Insgesamt waren bei dem Unglück vor fast einer Woche 153 Arbeiter
eingeschlossen worden. Zu der Rettungsmannschaft gehören auch sechs Taucher. Sie rechnen mit einem langwierigen Einsatz in der Wangjialing-Kohlenmine. Fünf Tage nach dem Wassereinbruch hatte es am Freitag erste Klopfzeichen von den Eingeschlossenen gegeben. Bergungsmannschaften hatten daraufhin ein Loch zu den Überlebenden gebohrt und durch die Röhre Nahrung, Milch und Beutel mit Traubenzuckerlösung hinuntergelassen. Am Samstag wurden jedoch keine weiteren Lebenszeichen gehört. Mit unverminderter Eile pumpten rund 3000 Bergungskräfte weiter das Wasser aus dem Schacht. Die Überflutung sei inzwischen um mehr
als fünf Meter zurückgegangen, hiess es. Im weiteren 38 Stunden könnte der Schacht vielleicht trocken gelegt sein.