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Grubenunglück in China: Gerettete Kumpel wohlauf

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Grubenunglück in China: Gerettete Kumpel wohlauf

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Acht Tage nach dem schweren Grubenunglück im Norden Chinas sind 115 Bergleute lebend gerettet worden. Die meisten befinden sich offiziellen Meldungen zufolge in einem stabilen Zustand. Die Suche nach mehr als 30 weiteren Verschütteten dauert an. Das Unglück in der Provinz Shanxi war durch einen Wassereinbruch ausgelöst worden. Die meisten der Geretteten hatten sich dabei auf eine Arbeitsplattform geflüchtet, die nicht überschwemmt war. Rettungstrupps vermuten die mehr als dreißig Vermissten auf zwei anderen Plattformen, die bisher nicht erreicht werden konnten. Die geborgenen Bergarbeiter wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Am vergangenen Samstag waren Taucher in die Grube vorgedrungen, nachdem am Freitag Klopfzeichen gehört worden waren. Chinas Kohlegruben sind die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr sterben tausende Kumpel in Bergwerken.