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Kuba sieht Erpressung durch Westen

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Kuba sieht Erpressung durch Westen

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Kubas Führung verbittet sich erneut jede Einmischung von außen. Staatspräsident Raúl Castro
sprach von Erpressungsversuchen westlicher Länder.
Castro hielt seine Rede vor dem Kongress des kommunistischen Jugendverbandes.

Dieser Kongress, so sagt er, falle zusammen mit einer großangelegten Kampagne, die Kuba diskreditieren solle. Diese Kampagne werde organisiert und finanziert von imperialistischen Kräften in den USA und in Europa. Kuba werde sich aber keiner Erpressung durch andere Staaten oder Staatenbündnisse beugen, so mächtig sie auch sein mögen.

Kuba steht in letzter Zeit wieder wegen seines Umgangs mit Regierungsgegnern in der Kritik. Einer der vielen politischen Häftlinge ist seit über einem Monat im Hungerstreik; unmittelbar zuvor war ein anderer Häftling nach fast drei Monaten Hungerstreik gestorben.

Frauen von politischen Gefangenen, die “Frauen in Weiß”, haben gerade erst wieder gegen die Regierung demonstriert. Ihre Proteste wurden aber gestört, etliche der Frauen vorübergehend festgenommen.