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Mehr als hundert Bergleute aus Kohlegrube gerettet

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Mehr als hundert Bergleute aus Kohlegrube gerettet

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Mindestens 114 Bergleute haben das
Grubenunglück vor gut einer Woche in Nordchina überlebt. In einer dramatischen Rettungsaktion wurden sie aus der überfluteten Kohlegrube geborgen. Unterdessen suchten Bergungstrupps noch nach rund 40 Verschütteten in der Wangjialing-Grube.

Die Geretteten wurden nach und nach aus der Grube zu Krankenwagen gebracht. Die ersten waren am Sonntagabend (Ortszeit) gerettet worden. Nach der langen Zeit in der Dunkelheit unter Tage hatten die Bergleute die Augen bedeckt, um sie vor dem Tageslicht zu schützen.
Am Samstag waren Rettungsteams mit Tauchern in das überflutete Bergwerk vorgedrungen. Am Vortag waren erstmals Klopfzeichen von Bergleuten gehört worden.
Wie die Bergungsmannschaften berichteten, haben
so viele Bergleute überlebt, weil sie auf Plattformen in nicht überfluteten Schächten gearbeitet hatten.

Die Geborgenen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Sie litten unter Unterkühlung, Austrocknung und Hautausschlag oder stünden unter Schock, hieß es.