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Nach dem Beben: Notstand in Baja California

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Nach dem Beben: Notstand in Baja California

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Bei dem schweren Erdbeben der Stärke 7,2 im Norden Mexikos sind am Sonntag mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Etwa 100 Einwohner im Bundesstaat Baja California wurden verletzt. Zehntausende Menschen rannten in Panik ins Freie.

Vor allem aus der Millionenstadt Mexicali, der Hauptstadt von Baja California, wurden Schäden an Gebäuden und Brände gemeldet. Ein Parkhaus stürzte ein. Erdrutsche und Risse in der Fahrbahn machten Straßen in der Region unpassierbar. Der Gouverneur von Baja California rief den Notstand aus.

Die US-Erdbebenwarte registrierte im Norden Mexikos und im benachbarten amerikanischen Bundesstaat Kalifornien nach dem Hauptbeben mehr als 230 Nachbeben, von denen einige Stärken von mehr als 5,0 erreichten.

Das Epizentrum des Bebens lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte 60 Kilometer südöstlich von Mexicali.

In San Francisco erzitterten Fensterscheiben. Auch im Bundesstaat Arizona war das Beben zu spüren.

Ein Sprecher der Feuerwehr von Los Angeles sagte, es sei vereinzelt zu Stromausfällen gekommen und einige Menschen hätten in Fahrstühlen festgesessen.

Swimming Pools in Santa Monica verwandelten sich in Wellenbäder, aus den USA liegen jedoch keine Meldungen über schwere Schäden vor.