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Selbstmordattentate in Inguschetien

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Selbstmordattentate in Inguschetien

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Eine Woche nach Terroranschlägen in der Moskauer Metro sind bei erneuten Selbstmordattentaten in Russland mindestens zwei Polizisten getötet und vier verletzt worden. In der Teilrepublik Inguschetien im Konfliktgebiet Nordkaukasus riss ein Attentäter vor einer Polizeiwache zwei Diensthabende mit in den Tod. Kurz darauf detonierte an der gleichen Stelle eine Autobombe.
Bei den Selbstmordattentaten in Inguschetien sei die Polizei knapp einem größeren Blutbad entronnen, sagte ein Sprecher der kremltreuen
Einheiten. Anders als sonst, hätten sich zum Zeitpunkt der Detonation nur wenige Menschen im Hof der Polizeiwache in der Stadt Karabulak
aufgehalten.

Am 29. März hatten zwei Attentäterinnen aus dem Nordkaukasus in der Moskauer Metro 40 Menschen getötet. Seitdem nahm auch der Terror in der Konfliktregion zu.

Erst am Sonntag war in der Teilrepublik Dagestan ein Güterzug nach einem Anschlag entgleist.

Nach Angaben der Ermittlungsbehörden in Moskau hängen die Anschläge der vergangenen Tage, zusammen. Dabei starben insgesamt fast 60 Menschen.