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Athen hofft auf US-Investoren

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Athen hofft auf US-Investoren

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Griechenland sucht weiter nach Kapitalgebern – diesmal in den USA. Dort will das hochverschuldete Land laut Medienberichten eine Anleihe mit einem Volumen von bis zu 7,5 Milliarden Euro begeben – und sich dabei erstmals als “Schwellenland” verkaufen, um in diesem Segment Investoren anzulocken. Die Anleihe soll von Morgan Stanley ausgegeben und vom griechischen Finanzminister George Papaconstantinou persönlich beworben werden: Er reist im April in die USA, um Anleger zu überzeugen.

Zunächst aber trifft Papaconstantinou in Athen mit Experten des IWF zusammen, die die Fortschritte des Landes überprüfen wollen. Denn Griechenland scheint wieder ins Trudeln zu geraten. Inländische Anleger ziehen ihr Vermögen nach und nach ab, acht Milliarden Euro waren es im Januar und Februar. Und auch an den Finanzmärkten schwindet das Vertrauen, seit bekannt wurde, dass Athen möglicherweise auch im Notfall keine IWF-Kredite annehmen will. Die Zinsen, mit denen Griechenland am Kapitalmarkt Geld leihen kann, stiegen erneut und sind mittlerweile höher als für viele Schwellenländer.