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Blutiger Umsturz in Kirgistan

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Blutiger Umsturz in Kirgistan

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Die Opposition in Kirgistan hat nach eigenen Angaben die Macht in der Hauptstadt Bischkek übernommen. Die Regierung habe nach den schweren Zusammenstößen mit Dutzenden Toten und Hunderten Verletzten ihren Rücktritt eingereicht. Das berichteten Medien in Bischkek. Unter den Toten ist vermutlich Innenminister Moldomussa Kongantijew.

Der 60-jährige Präsident, Kurmanbek Bakijew, soll die Hauptstadt verlassen haben. Seine Kritiker werfen ihm gewaltsame Repressalien gegen Andersdenkende vor. Wütende Demonstranten hatten Bakijews Haus geplündert und in Brand gesetzt.

Russland und die USA, die Militärstandorte in dem Nachbarland zu China unterhalten, mahnten alle Beteiligten zur Besonnenheit.