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Polizei erschießt Demonstranten in Kirgistan

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Polizei erschießt Demonstranten in Kirgistan

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Bei schweren Zusammenstößen zwischen
Polizei und Regierungsgegnern in Kirgistan hat die Polizei nach Angaben von Bürgerrechtlern mindestens zehn Menschen erschossen. Die Miliz habe in der Hauptstadt Bischkek mit scharfer Munition auf Teilnehmer einer Protestveranstaltung geschossen.

Tausende hatten den Rücktritt von Präsident Kurmanbek Bakijew gefordert, der das zentralasiatische Land mit eiserner Hand führt.

Die USA, die nahe Bischkek eine Basis zur Versorgung der Truppen in Afghanistan nutzen, zeigten sich besorgt über die Eskalation der Lage.
Moskau versetzte seine Truppen in der ehemaligen Sowjetrepublik in erhöhte Alarmbereitschaft.

Mehrere Oppositionsführer, darunter der frühere Regierungschef Almasbek Atambajew, waren nach ersten Unruhen am Dienstag im Norden des Landes festgenommen worden.

Kirgistans Präsident Bakijew verhängte den Ausnahmezustand in Bischkek und im gesamten Norden des Landes.

Unterdessen bestetzten Regierungsgegner den staatlichen Fernsehsender in der Hauptstadt.