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Todesopfer bei Erdrutschen in Brasilien

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Todesopfer bei Erdrutschen in Brasilien

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Bei heftigen Regenfällen und Erdrutschen sind in Rio de Janeiro und Umgebung mindestens 96 Menschen ums Leben gekommen. Die Rettungskräfte fürchten, dass noch mehr Menschen starben. In der brasilianischen Millionen-Metropole herrschte Chaos. Autos und Busse blieben in den Wasserfluten stecken. Bäume knickten um. Der Strom fiel aus. Gefährdet sind vor allem Bewohner der auf Hügeln liegenden Armensiedlungen, den Favelas. Präsident Luiz Inácio Lula da Silva trat Befürchtungen entgegen, die Fußball-WM im Jahr 2014 oder die Olympischen Spiele 2016 seien durch derartige Unwetter gefährdet. Zugleich betonte er, dass derart starke Regenfälle außergewöhnlich seien. In Rio sind indes alle wichtigen Straßen blockiert. Rund 3000 Feuerwehrleute und 4000 Mitarbeiter der Stadtreinigung sind im Einsatz, um die Schäden einzudämmen. Die Meteorologen sagten weitere Regenfälle voraus.