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Präsident Nasarbajew über Kirgistan

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Präsident Nasarbajew über Kirgistan

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Als Reaktion auf den Umsturz in Kirgistan hat Kasachstan die gemeinsame Grenze geschlossen.

Euronews hat in der kasachischen Hauptstadt Astana mit Nursultan Nasarbajew über die Krise in seinem Nachbarland gesprochen. Er ist seit 1990 Präsident von Kasachstan.

“Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion haben sich die unabhängigen Republiken ganz unterschiedlich entwickelt. Was Kirgistan betrifft, haben die Führer des Landes in all den Jahren nicht die grundlegenden Wirtschaftsreformen durchgeführt. Und man muss bedenken, dass dieses bergige Land nur über wenige natürliche Ressourcen und wenige landwirschaftlich nutzbare Fläche verfügt; und dass es zwar über Wasserkraft verfügt, die vorraussichtlich über 50 Prozent des Energiebedarfs decken könnte, aber nur zu 10 Prozent genutzt wird. Man hätte hier keine Politik machen oder Barrikaden errichten sollen – man hätte den Menschen zuerst Essen und Arbeit geben sollen”.

Kasachstan hält derzeit den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.