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Schlammlawinen bedrohen weiter Favelas von Rio

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Schlammlawinen bedrohen weiter Favelas von Rio

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In den Favelas von Niteroi – gleich gegenüber des Zuckerhuts von Rio de Janeiro – versuchen Rettungskräfte so gut wie möglich, die Trümmer des Unwetters vom Wochenbeginn zu beseitigen. Dabei steigt die Zahl der Opfer weiter: In der zweitgrößten Stadt Brasiliens und ihrer Region sind mittlerweile über 150 Tote offiziell bestätigt worden.

Die Einsätzkräfte finden immer wieder Tote unter den Trümmern. Seit den Wolkenbrüchen am Montag hat es vor allem in Rio und Niteroi über 200 Erdrutsche mit Schlammlawinen gegeben. Betroffen sind zumeist die Armensiedlungen – die Favelas – die auf den Hängen gebaut sind, und wo die Hütten am wenigsten gegen die Schlammmassen gesichert sind. Mehr als 20 Prozent der Bevölkerung Rio lebt hier – oft in einfachsten Verhältnissen. Mindestens 3000 wurden durch das Unwetter obdachlos, über 10-Tausend mussten in Notunterkünfte fliehen.