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Rio: Verzweifelte Suche nach Überlebenden

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Rio: Verzweifelte Suche nach Überlebenden

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Nach neuen Erdrutschen im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro suchen die Rettungskräfte verzweifelt nach Überlebenden. Eine Schlammlawine hat mehr als 50 Häuser in der Ortschaft Niterói verschüttet. Bislang wurden zehn Menschen tot aus den Geröll- und Schuttmassen geborgen. Die genaue Zahl der Vermissten ist unklar.

Nach offiziellen Angaben kamen seit Montagabend in Rio de Janeiro und umliegenden Orten mehr als 150 Menschen ums Leben. Die stärksten Regenfälle seit vier Jahrzehnten hatten weite Teile der Millionen-Stadt überschwemmt und in ein Chaos gestürzt.

Der Gouverneuer des Bundesstates Rio de Janeiro, Sergio Cabral, machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Mehr als elftausend Menschen wurden obdachlos, über zehntausend Wohnungen werden durch mögliche Erdrutsche bedroht. Die Regierung schätzt die Wiederaufbaukosten auf über 150 Millionen €.