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Trauer um Tote in Bischkek

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Trauer um Tote in Bischkek

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Mitten in der Hauptstadt Bischkek trauern viele Kirgisen um die Opfer der letzten Tage. Nach bisherigen Angaben sind während der Unruhen, bei denen Staatspräsident Kurmanbek Bakijew aus Bischkek verjagt wurde, fast achtzig Menschen getötet worden. Etwa tausend wurden demnach verletzt.

Zwei Tage lang herrscht Staatstrauer, die Flaggen hängen auf Halbmast, berichtet Euronews-Reporter Denis Loktew. Der Tod von Dutzenden Menschen in den letzten Tagen hat die Kirgisen schockiert. Für die neue Regierung sei es jetzt das Wichtigste, dass die Sicherheit wiederhergestellt werde.

Die ersten Opfer der Unruhen wurden jetzt beigesetzt. Weitere Beerdigungen sollen am Sonnabend folgen. “Ich habe ihn gewarnt”, sagt ein
Mann, der seinen Bruder verloren hat. “Aber er hat gesagt: Wir sprechen uns wieder, wenn die Regierung dich erst einmal wie ein Tier behandelt.”

Alle Beisetzungskosten will die neue Regierung übernehmen; Hinterbliebene will sie entschädigen.