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Erdbebenopfer werden umgesiedelt

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Erdbebenopfer werden umgesiedelt

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Die haitianische Regierung und ausländische Hilfsorganisationen haben mit der Umsiedlung von obdachlosen Erdbebenopfern in der Hauptstadt Port-au-Prince begonnen. Nach Angaben der Vereinten Nationen leben rund 9000 Menschen in Lagern, die in der derzeitigen Regenzeit durch Überschwemmungen und Erdrutsche gefährdet seien. Darunter sind auch die Bewohner des Camps im Petionville Golfclub. Auch der amerikanische Schauspieler Sean Penn engagiert sich mit der Hilfsorganisation Jenkins-Penn in Haiti. Nach seiner Auffassung drängt die Zeit. Noch vor dem nächsten großen Regen müssten die Menschen umgesiedelt werden, sagt er, bislang hätten die Marinesoldaten schon eine außergewöhnliche Arbeit geleistet. Haitis Präsident René Preval kündigte an, dass die Regierung zusammen mit den Vereinten Nationen und Nichtregierungsorganisationen bereits zahlreiche Ausweichlager eingerichtet habe. Bei dem Beben am 12. Januar haben mehr als eine Million Menschen ihr Hab und Gut verloren. Die wilden Lager in Port-au-Prince sollen nun weitgehend durch Siedlungen am Stadtrand ersetzt werden.