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Eskalation der Gewalt in Bangkok

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Eskalation der Gewalt in Bangkok

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Die Lage in Thailand hat sich am Samstag zugespitzt. Der Versuch der Sicherheitskräfte, die Protestaktion der Opposition in Bangkok aufzulösen und die Demonstranten aus dem Regierungsviertel zu vertreiben, artete in eine Straßenschlacht aus. Bei den Kämpfen wurden 18 Menschen getötet und mehr als 800 verletzt.

Nachdem die Sicherheitskräfte mit Tränengas und gummiummantelten Stahlgeschossen gegen die Demonstranten vorgegangen waren, wehrten sich diese mit Molotowcoktails. Nach einer zweistündigen Straßenschlacht zogen sich die Regierungstruppen unverrichteter Dinge zurück.

Unter den Toten befindet sich auch ein japanischer Kameramann, der für die Nachrichtenagentur ThomsonReuters arbeitete. Er war erst am Donnerstag aus Tokio gekommen, um über die Proteste zu berichten.