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Bakijew lehnt Rücktritt ab

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Bakijew lehnt Rücktritt ab

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Während die kirgisische Übergangsregierung einen Spezialeinsatz zur Ergreifung von Kurmanbek Bakijew plant, hat dieser bekräftigt, dass er sich weiter als legitimen Präsidenten Kirgistans sieht.
Bakijew war in der vergangenen Woche in seine Geburtsstadt Teiit im Süden des Landes geflohen, dort ist er von seinen Anhängern umgeben.
Die Übergangsregierung in Bischkek forderte Bakijew zum Rücktritt auf und warf ihm vor, einen Bürgerkrieg anzetteln zu wollen.

Der 60-Jährige gilt als international isoliert. Bei dem blutigen Volksaufstand in der zentralasiatischen Republik wurden in der vergangenen Woche mindestens 81 Menschen getötet und 1600 verletzt. Viele Menschen waren bei den blutigen Ausschreitungen so schwer verletzt worden, dass Lebensgefahr bestand. In der völlig verarmten Ex-Sowjetrepublik sind viele Menschen auf dringende Hilfe angewiesen.
Plünderungen, Brandschatzungen sowie Gewaltexzesse führten seit dem vergangenen Dienstag zu großen Zerstörungen in zahlreichen Orten besonders im Norden des Landes.
Die Lage stabilisierte sich am Wochenende weiter, nachdem die Vereinten Nationen und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa Beobachter in das Land an der Grenze zu China geschickt hatten.