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Brown stellt Labour-Programm vor

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Brown stellt Labour-Programm vor

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Der britische Premierminister Gordon Brown hat wenige Wochen vor der Wahl in Birmingham das Programm seiner Labour-Partei vorgestellt. Im Mittelpunkt des Vier-Seiten-Papiers steht die Wirtschaftskrise. Seine Partei werde das leichte Wirtschaftswachstum nicht aufs Spiel setzen, indem sie unbesonnen öffentliche Ausgaben kürze, sagte Brown. Schon 1997 habe New Labour Großbritannien zur Erneuerung aufgefordert, die Krankenhäuser, die Schulen und die Städte. Jetzt, in einer anderen Zeit, sei New Labour wieder bereit, dem Ruf der Zukunft zu folgen. Umfragen zufolge könnten jedoch weder Labour noch die oppositionellen Tories die nötige Mehrheit erhalten, um allein regieren zu können. Zünglein an der Waage dürften dann die Liberaldemokraten werden. Gegenüber euronews warf Edward Davey, möglicher Außenminister einer Koalitionsregierung, Labour vor, die Wahlrechtsreform nicht wie angekündigt umgesetzt zu haben. Erst jetzt vor der Wahl – sozusagen auf dem Totenbett – erinnere Brown sich wieder daran, um an der Macht zu bleiben. Für die Liberaldemokraten sei das nicht sehr überzeugend.

Die konservativen Tories um David Cameron liegen in Umfragen zwar vorn. Doch zuletzt schrumpfte der Abstand auf knapp vier Prozentpunkte zusammen. Cameron wird das Programm seiner Partei morgen vorstellen. Gewählt wird am 6. Mai.