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Griechenland-Hilfe vereinbart

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Griechenland-Hilfe vereinbart

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Die Euro-Länder haben sich bereit erklärt, dem verschuldeten Griechenland mit bis zu 30 Milliarden Euro unter die Arme zu greifen.

Der Zinssatz für die EU-Gelder soll bei rund 5 % liegen. Zusätzlich sind Finanzspritzen des Internationalen Währungsfonds (IWF) geplant.

Doch noch hat Griechenland die EU nicht offiziell um finanziellen Beistand gebeten. Der griechische Finanzminister:
“Ich möchte noch einmal klarstellen, dass die griechische Regierung nicht um die Aktivierung des Hilfprogramms gebeten hat,- bei Bedarf steht es aber sofort zur Verfügung. Unser Ziel ist es, sich weiterhin auf dem freien Markt mit Kapital einzudecken.”

Zusammen mit den Geldern des IWF kann das Land damit im ersten Jahr auf Hilfen in Höhe von insgesamt rund 45 Milliarden Euro zugreifen.

Der Vorsitzende der Euro-Finanzministerrunde, Jean-Claude Juncker sagte in Brüssel: “Die Daten, die wir aus Griechenland in den letzten Tagen über das erste Vierteljahr erhalten haben sind ermutigend. Sie zeigen, dass der Konsolidierungskurs, den die griechische Regierung beschlossen hat, bereits Wirkung zeigt.”

Obwohl sich alle Euro-Länder an den möglichen Hilfen beteiligen wollen, müsste Deutschland im Ernstfall mit bis zu acht Milliarden Euro die höchste Summe beisteuern.