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Obama warnt vor Nuklearterrorismus

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Obama warnt vor Nuklearterrorismus

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Einen Tag vor Beginn des Gipfels zur Nuklearsicherheit in Washington hat US-Präsident Barack Obama vor internationalem Nuklearterrorismus gewarnt.
Die “Möglichkeit, dass terroristische Organisationen in den Besitz von Atomwaffen gelangen” stelle die “größte einzelne Bedrohung der Sicherheit der USA” dar.
Im Vorfeld des Gipfel traf sich Obama mit den Premierministern der rivalisierenden Nuklearmäche Indien und Pakistan zu Einzelgesprächen.

An dem zweitägigen Gipfel in Washington nehmen rund 40 Staats- und Regierungschefs teil, darunter auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Mit Russland hatte sich Obama auf eine deutliche Reduzierung des Atomwaffenarsenals geeinigt, jetzt geht es in Washington darum, sicherzustellen, dass spaltbares Material nicht in die falschen Hände gelangt. Nicht nach Washington eingeladen wurden der Iran und Nordkorea, Israel schlug die Einladung Obamas aus.

Auch wenn das iranische Nuklearprogramm offiziell nicht auf der Tagesordnung steht, dürften die Diskussionen um das umstrittene Atomprogramm kreisen. Die westlichen Mächte hegen den Verdacht, dass der Iran heimlich nach Atomwaffen strebt, Teheran bestreitet dies.