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Atomstreit: Differenzen zwischen China und USA


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Atomstreit: Differenzen zwischen China und USA

Beim Gipfel für Nuklearsicherheit in Washington hat US-Präsident Barack Obama offenbar von seinem chinesischen Kollegen Hu Jintao die Zusage erhalten, bei der Irandebatte zusammenzuarbeiten. Dies verlautete aus amerikanischen Regierungskreisen. China, Vetomacht im UN-Sicherheitsrat, ist seit Monaten der größte Bremser gegen strengere Iran-Sanktionen.

Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte, der Iran halte eine solche Zusage der Chinesen für unwahrscheinlich. Sanktionen entbehrten jeder Logik. Sanktionen seien ungerecht und könnten sowieso nichts ausrichten gegen die Entschlossenheit des Iran, seine Rechte durchzusetzen.

Die “Washington Post” zitierte einen Sprecher Hu Jintaos mit den Worten, es gebe nach wie vor Differenzen zwischen China und dem Westen, was die Frage des iranischen Atomprogramms angehe. Für die Chinesen sei “der Dialog” Sanktionen vorzuziehen.

Der russische Präsident Dmitri Medwedew warnte in Washington Israel, den Iran nicht zu provozieren.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hofft auf eine baldige Entscheidung des Weltsicherheitsrats über Sanktionen gegen den Iran.

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