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Ermittlungen dauern an


Russland

Ermittlungen dauern an

Unterdessen gehen die Untersuchungen zur Klärung der Unglücksursache weiter: Die russische Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Absturzes ein. Die Behörden werfen dem Piloten vor, sich gegen den Rat der Fluglotsen für eine Landung in Smolensk entschieden zu haben.

Es gibt auch Spekulationen darüber, ob Kaczynski möglicherweise selbst die Landung im Nebel angeordnet haben könnte.

Der polnische Chefermittler: “Wir werten nun den Stimmrekorder der Blackbox aus, um die Gespräche im Hintergrund des Cockpit zu isolieren. Wir müssen eindeutig klären, ob von seiten dritter Personen Druck auf den Piloten ausgeübt worden ist dort zu landen.”

Die Maschine vom Typ Tupolew 154 war von Warschau aus nach Smolensk geflogen, von wo die polnische Delegation die Gedenkfeierlichkeiten im nahen Katyn besuchen wollten.

Zum Zeitpunkt der Katastrophe herrschte dichter Nebel, die Sichtweite lag nach russischen Angaben bei nur 400 Metern. Für eine sichere Landung hätte der Pilot aber 1000 Meter Sichtweite benötigt.

Rund zwei Drittel der Opfer konnten mittlerweile in Moskau identifiziert werden,- bei den Übrigen wird wahrscheinlich noch eine DNA-Analyse benötigt.

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