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Präsidentenmaschine wollte ohne Erlaubnis landen

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Präsidentenmaschine wollte ohne Erlaubnis landen

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Die polnische Präsidenten-Maschine hat versucht, ohne Erlaubnis in Smolensk zu landen. Einer der Fluglotsen berichtete jetzt, wegen der schlechten Sicht und Wetterlage habe man keine Landeerlaubnis erteilt, die Tupolew habe aber dennoch zur Landung angesetzt. Eine andere Maschine sei zuvor auf den Moskauer Flughafen ausgewichen. Einen technischen Defekt schlossen die Behörden nach Auswertung eines Flugschreibers erneut aus. Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin, der auch Vorsitzender der Untersuchungskommission ist, sagte, die Arbeit der Kommission werde so koordiniert, dass die Umstände, unter denen die Maschine abgestürzt sei, möglichst objektiv untersucht werden könnten, damit beide Länder die Wahrheit erführen.

Inzwischen wurde ein dritter Flugschreiber gefunden, der von den polnischen Behörden ausgewertet werden soll. Diese lobten die Unterstützung durch die russische Seite. Die Angehörigen, die zur Identifikation nach Russland gereist seien, würden vorbildlich betreut, hiess es. Die russischen Behörden hatten zuvor die Ausstellung von Visa erheblich erleichtert und beschleunigt.