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Unmut über Tötung afghanischer Zivilisten

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Unmut über Tötung afghanischer Zivilisten

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Die erneute Tötung von afghanischen Zivilisten sorgt für Unmut: Bei Kandahar, wo sich der Zwischenfall ereignete, protestierten Menschen gegen die westlichen Truppen im Land. Afghanistans Präsident verurteilte den Zwischenfall, die westliche ISAF-Truppe in Afghanistan äußerte tiefes Bedauern.

Bei dem Vorfall hatten NATO-Soldaten auf einen Bus geschossen. Vier Menschen wurden nach afghanischen Behördenangaben getötet, unter ihnen eine Frau. Achtzehn weitere Menschen in dem Bus wurden verletzt.

Anscheinend fühlten sich die Soldaten bedroht, weil der Bus dicht an ihre Kolonne heranfuhr. Die ISAF sprach in einer Mitteilung von einem unbekannten großen Fahrzeug, das sich in der Morgendämmerung schnell genähert habe. Trotz mehrerer Warnsignale habe der Bus nicht angehalten.