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Bakijev droht mit Ausreise

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Bakijev droht mit Ausreise

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In Kirgistan dauert die politische Krise an.
 
Der gestürzte Präsident Kurmanbek Bakijev erklärte mittlerweile, er werde das Land verlassen, sollten die Behörden nicht für die Sicherheit seiner Famiie sorgen.
 
Dies sagte das entmachtete Staatsoberhaupt in der südkirgisischen Stadt Dschalal-Abad, der politischen Hochburg Bakijevs.
 
Hier sollen in Kürze Verhandlungen mit Bürgerrechtlern beginnen.
 
Die Übergangsregierung lehnt direkte Gespräche mit Bakijev ab und hat einen Haftbefehl gegen einen von Bakijves Brüdern sowie gegen den Sohn des ex-Präsidenten wegen Morde erlassen.
 
Russlands Präsident Dimitri Medvjedev hat unterdessen vor der Gefahr eines Bürgerkrieges in dem zentralasiatischen Land gewarnt. In Kirgistan drohten Verhältnisse wie in Afghanistan, so Medvjedev bei einem Besuch in Washington. Die Situation dürfe nicht weiter eskalieren, warnte der Kreml-Chef.
 
Die Staatsanwaltschaft in Bishkek wirft den Angehörigen des ex-Präsidenten vor, für die mehr als 80 Toten und 1600 Verletzten bei dem Volksaufstand vor einer Woche verantwortlich gewesen zu sein.