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Eyjafjalla lässt Island beben

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Eyjafjalla lässt Island beben

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Der Vulkan am Rande des Eyjafjalla-Gletschers im Süden Islands spuckt erneut Feuer und Asche. An die 800 Menschen mussten in der Nacht ihre Höfe und Häuser verlassen.

Seit Weihnachten vergangenen Jahres rumort der Vulkan unter dem Eyjafjalla-Gletscher bereits und bringt die Erde im Süden Islands immer wieder leicht zum Beben, mit Werten von eins bis zwei auf der Richterskala.

Am 21. März war der Vulkan nach fast 200 Jahren Ruhe erstmals wieder ausgebrochen. Die jetzige Aktivität ist nach Einschätzung von Experten bis zu zwanzig Mal so stark wie die vor drei Wochen.

Der Luftverkehr über dem südlichen Island ist bis auf weiteres untersagt. Mit einer weitflächigen Ausweitung von Flugverboten über dem Atlantik ist zu rechnen.

Durch das extrem schnell schmelzende Gletschereis sind Straßen überschwemmt, Flüsse führen Hochwasser.