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USA unterstützen Interimsregierung in Bishkek

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USA unterstützen Interimsregierung in Bishkek

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Auch eine Woche nach dem blutigen Volksaufstand kommt Kirgistan nicht zur Ruhe.

Die Übergangsregierung fordert ex-Präsident Kurmanbek Bakijev vor Gericht zu stellen, der ehemalige Staatschef hingegen verlangt Immunität für sich und seine Familie.

Die USA haben unterdessen der Übergangsregierung ihre Unterstützung zugesagt.

Der ranghohe US-Diplomat Robert Blake zeigt sich in Bishkek optimistisch, daß diese schon bald die Lage im Land stabilisieren könne.

Weniger versöhnlich gab sich die Chefin der Interimsregierung, Rosa Otunbayeva. Für sie gibt es nur zwei Optionen, entweder Bakijev wird vor Gericht gestellt, oder er verläßt das Land.

Gegner und Befürworter des ex-Präsidenten demonstrieren unterdessen weiter in Bishkek sowie anderen Städten des Landes.

Die Übergansregierung beschuldigt Bakijev sowie einige seiner Familienangehörign für die Schüsse auf Demonstranten verantwortlich zu sein, die vor einer Woche 80 Menschen das Leben kosteten.

Russlands Präsident Dimitri Medvjedev hat seinerseits unterdessen davor gewarnt, in Kirgistan Verhältnisse wie in Afghanistan zu schaffen.