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Isländischer Vulkan spuckt wieder Feuer und Asche

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Isländischer Vulkan spuckt wieder Feuer und Asche

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Der Vulkan am Rande des Eyjafjalla-Gletschers im Süden Islands spuckt erneut Feuer und Asche. An die 700 Menschen mussten in der Nacht ihre Höfe und Häuser verlassen. Seit Weihnachten vergangenen Jahres rumort der Vulkan unter dem Eyjafjalla-Gletscher bereits und bringt die Erde im Süden Islands immer wieder leicht zum Beben, mit Werten von eins bis zwei auf der Richterskala.

Magnus Tumi Gudmundsson von der Universität Island sagt, der Vulkan werde früher oder später ausbrechen. Es gebe Hinweise darauf, dass es dazu kommen werde, wenn der andere schwelende Vulkan in der Region ausbreche, dass es dann zu einem noch stärkeren Ausbruch dieses Vulkans kommen könne. Sorgen machten den Behörden riesige Mengen Schmelzwasser, die sich als Folge des neuen Ausbruchs vom Eyjafalla-Gletscher durch den südlichen Teil der Atlantikinsel wälzten. Die Fluten bedrohten Islands wichtigste Straßenverbindung entlang der Südküste. Islands Regierungschefin Johanna Sigurdardottir sagte, man solle ruhig bleiben und den Einsatzkräften vertrauen. Sie täten ihr Bestes, um irgendmögliche Schäden zu minimieren. In der unmittelbaren Umgebung des Vulkans wurden mehr als 700 Anwohner in Sicherheit gebracht. Der Vulkan war nach fast 200 Jahren am 21. März erstmals wieder ausgebrochen. Die fast durchweg auf einsamen Bauernhöfen lebenden Anwohner wurden danach sofort in Sicherheit gebracht, konnten aber nach wenigen Tagen in ihre Häuser zurückkehren.