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"It's a Wonderful Afterlife"

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"It's a Wonderful Afterlife"

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Manche Mütter würden töten, um ihre Tochter endlich unter der Haube zu sehen. Und Roopis Mutter tut genau das.

Speeddate, Blinddate, Kontaktanzeige – Mama ist jedes Mittel recht. Und wer ihren Augapfel abblitzen lässt, wird kurzerhand ins jenseits befördert.

Von der Regisseurin von “Kick it like Beckham”, Gurinder Chadha, stammt diese britisch-indische und zugleich rabenschwarze Komödie. Am 12. April feierte “It`s a Wonderful Afterlife” in London Premiere und verbreitete indisches Flair in der britischen Hauptstadt.

Die Regisseurin, die in London aufwuchs und dort zunächst fürs Radio berichtete, legt in ihren Filmen Wert auf die Verschmelzung indischer und westlicher Lebensweisen:

“In meinen Filmen geht es darum, dass uns viel mehr verbindet als uns trennt. Wir sind uns sehr ähnlich, haben alle denselben Herzschlag, wissen Sie. Wir weinen über dieselben Sachen, wir lachen in denselben Situationen.”

Die Polizei ermittelt, hat die arme Roopi im Verdacht – und setzt eine smarten Ermittler auf sie an. Mit einem Schlag erfährt das Liebesleben der jungen Inderin eine angenehme Wendung.

Goldy Noty spielt die Hauptrolle und hatte nichts dagegen für den Film ein paar Kilo zuzulegen:

“Es war toll. Ich habe Pizza gegessen, Pasta, Kartoffel – und das mehrere Monate lang. Ich wachte morgens auf und überlegte, welche Sorte Eis ich heute versuchen könnte. Wieviele Schauspielerinnen dürfen das schon? Ich war entzückt, dass Gurinder mich bat zuzunehmen.”

Auch wenn die Polizei sie nicht im Verdacht hat, ungestraft kommt Roopis Mutter nicht davon. Die Geister der Gemeuchelten fordern ihren Tod. Doch Mama geht nirgendwohin, bevor sich nicht ihrer Tochter persönlich den Ring an den Finger gesteckt hat.

Im Vereinigten Königreich ist “It`s a Wonderful Afterlife” ab dem 21. April in den Kinos zu sehen.